Sharp R-120DW Manuale Utente Pagina 152

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8 Ligandenbasiertes virtuelles Screening
128
O OH
N
H
O
N
N
CF
3
CF
3
240
inaktiv
O
O
O
O
CF
3
Cl
O
S
N
N
S
N
O
Cl
O
N
N
S
N
O
O
N
O
O
S
N
N
O
Cl
241
243
IC
50
= 9 µM
244
242
Cl
inaktiv
inaktiv
inaktiv
Abbildung 8.11. Strukturen der ausgewählten Verbindungen 240-244 und entsprechende Ergebnisse
des biologischen Tests.
8.5 Zusammenfassung & Ausblick
Die Ergebnisse des vorliegenden Projekts verdeutlichen den großen Wert eines
ligandenbasierten virtuellen Screenings für die Identifizierung neuer Leitstrukturen
mit gutem pharmakologischem Profil. Besonders nutzvoll erscheint ein solches
Konzept vor allem dann, wenn keine dreidimensionalen Informationen eines
targets
vorhanden sind.
Zur Abschätzung der Zelltoxizität der identifizierten Leitstruktur wurde ein
Lactatdehydrogenase-Assay (LDH) durchgeführt. LDH ist ein Enzym, welches die
Oxidation von Lactat zu Pyruvat und die gleichzeitige Umwandlung von NAD
+
zu
NADH+H
+
katalysiert. Eine vermehrte Anzahl von geschädigten Zellen führt zu einer
Erhöhung der LDH-Enzymaktivität im Kulturmedium. Im LDH-Assay wird die
Cytotoxizität von substratbehandelten Zellen photometrisch bei 500 nm durch die
Reduzierung von NAD
+
zu NADH+H
+
und anschließender Konversion eines gelben
Tetrazoliumsalzes zu Formazan (rot) bestimmt und relativ quantifiziert.
Die Ergebnisse können der Tabelle 8.1 entnommen werden und zeigen, dass sowohl
einige Verbindungen als cytotoxisch angesehen werden müssen, andere Substanzen
dagegen aber relativ unbedenklich sind. Eine generelle Cytotoxizität der
Grundstruktur ist bei Betrachtung der Resultate aber auszuschließen.
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