
4 Tetram- und Tetronsäuren als β-Sekretase-Inhibitoren
60
N
O
HO
S
HO
O
S
O
HO
S
O
Dieckmann
Kondensation
21
O
O
R N
O
S
O
O
R
H
N
O
O
BrR
H
2
N
Schema 4.3. Retrosynthetische Betrachtung der Synthese von N-substituierten Tetramsäuren. Die
Synthese orientiert sich am HIV-Inhibitor 21.
4.2.1 Synthese der Tetramsäuren 43-85
Bislang wurden verschiedene Strategien, sowohl in flüssiger als auch auf fester
Phase, zur Synthese von Tetramsäuren vorgeschlagen.
[224-229]
Festphasenunterstützte Ansätze bieten den Vorteil der einfachen Isolierung und
Reinigung der Zielverbindungen und eignen sich deshalb besonders gut für
automatisierte Parallelsynthesen. Die in der vorliegenden Arbeit verwendete
Synthese der Tetramsäuren 43-85 (Abb. 4.3, 4.4, 4.5, Schema 4.5) entspricht einer
Modifizierung der Methoden von Rivero/Ganesan.
[228,230]
Zunächst wurden vier
kommerziell erhältliche Fmoc-geschützte Aminosäuren mit lipophilen Seitenketten
(23-26, Abb. 4.2) ausgesucht und nach einer Methode von Sieber auf ein Wang-Harz
gekuppelt.
[231]
Im Vergleich zu DCC- und DMAP-Synthesen liefert dieses Verfahren
Polymere mit hohem Substitutionsniveau und minimierter Dipeptidformierung. Das so
erhaltene Harz 27 wurde unter Verwendung einer 20%igen Lösung von Piperidin in
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