Sharp R-120DW Manuale Utente Pagina 30

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1 Alzheimersche Krankheit
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bestimmte Verhaltensweisen wie Ernährung, Lebensstil und Umwelteinflüsse im
Blickpunkt des Interesses. Von einem rein wissenschaftlichen Standpunkt betrachtet,
können allerdings keine fundierten Aussagen darüber getroffen werden, wie und ob
solche Einflüsse in den Krankheitsverlauf eingreifen. Epidemiologische Erkenntnisse
zeigen, dass Faktoren wie niedriger Bildungsstand, Vorhandensein von
Kopfverletzungen, ständiger Verzehr von fettreicher und kalorienreicher Kost sowie
Bewegungsmangel das Risiko für eine Erkrankung an Morbus Alzheimer
erhöhen.
[22,23]
Einfaches Gedächtnistraining dagegen stärkt die synaptische
Plastizität im Hippocampus und wirkt für Neuronen schützend.
[24]
Folsäurearme Ernährung wiederum steigert das Risiko der Alzheimererkrankung
wahrscheinlich in Folge einer Erhöhung des Homocysteingehaltes.
[23]
Neben
Folsäure scheinen auch gewisse Lipide und Spurenelemente wie Kupfer oder Eisen
Einfluss auf die Entstehung von Morbus Alzheimer zu nehmen.
[22,25]
Trotz
wachsender Anhaltspunkte über einen möglichen Zusammenhang zwischen
Ernährung und Alzheimer-Demenz, müssen weitere Forschungsergebnisse
a/jointfilesconvert/340772/bgewartet werden, um sagen zu können, welche Stoffe aus der Nahrung den
Krankheitsverlauf positiv oder negativ beeinflussen.
1.4 Etablierte Therapieformen und neue Ansätze
Einige hundert Verbindungen stehen momentan in der Entwicklungsphase zur
Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Lediglich 10% davon sind für die
Therapie von Alzheimerpatienten bestimmt. Eine Beseitigung der Ursache oder gar
eine Prophylaxe ist momentan nicht möglich. Ziel der medikamentösen Behandlung
ist deshalb oft, den Verlust der kognitiven Funktionen und die Progression der
Erkrankung zu verlangsamen.
Acetylcholinesterasehemmer (AChE-Hemmer), wie Galantamin (1), Donepezil (2),
Tacrin (3) und Rivastigmin (4) (Abb. 1.2) verbessern Symptome von
Alzheimerpatienten, indem sie dafür sorgen, dass der Botenstoff Acetylcholin den
Nervenzellen länger zur Verfügung steht. Die Weiterleitung von Informationen im
Gehirn wird verbessert.
[26-28]
Für die Effektivität der AChE-Hemmer bleibt eine
Restfunktion der Nervenzellen notwendig, was die Gabe dieser Medikamente nur in
den Anfangsstadien der Erkrankung sinnvoll macht. Tacrin wird heute aufgrund
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